Ich bin mir nicht sicher, aber sind es nicht zwei Jahre, zumindest in gewissen Fällen. Bei europäischen Draftpicks hat man auf jeden Fall nur 2 Jahre Zeit um den Spieler unter Vertrag zu nehmen.
Sind meiner Meinung nach zwei Jahre. Ausnahme sind wie erwähnt die College-Spieler.
Runden gibt es deren 7. Jede Runde besteht aus 30 Zügen, also insgesamt 210 Selektionen. Wenn nun allerdings ein Team sich nach 2 Jahren nicht mit dem gezogenen Spieler geeinigt hat und dieser zurück in den Draft geht, kriegt man einen Ersatzpick. Dieser liegt jeweils 30 Stellen hinter dem ursprünglichen Draft. Da Minnesota z.B. A.J. Thelen (12th Overall 2004) keinen Vertrag anbot (musste erst 2007 geschehen, da der erst noch 1 Jahr im College war), erhielt Minnesota einen Draftpick an Stelle 42 (12+30). Dadurch verlängert sich der Draft um 1 Zug und die zweite Runde hat 31 Selektionen. 2007 blieb Thelen der einzige solche Fall. 2006 wurden 213 Spieler gewählt und 2005 gar deren 230.
Wichtig: Ein Draft garantiert noch keinem Spieler einen NHL-Vertrag oder ein NHL-Spiel. Es ist der erste Schritt in einer NHL-Karriere. Einen Vertrag oder später gar Spiele muss man sich jeweils hart erarbeiten.
Wer nicht gedraftet wurde, ist nicht gänzlich von der NHL ausgeschlossen. Der Weg ist dann einfach etwas steiniger. Martin St. Louis ist aber das beste Beispiel für einen ungedrafteten Spieler, der es in die NHL geschafft hat.
Zur Reihenfolge: Wie von ER erwähnt, kommt der Stanley Cup Sieger an Stelle 30 zum Zug. Platz 29 kriegt dann der andere Finalist und die Ziehungen 27 und 28 gehen an die beiden Finalisten der Conference Finals. Bevorzugt wird hierbei das Team mit weniger Punkten in der Regular Season.