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14727 Beiträge in 511 Themen- von 9369 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Attimekneelty
NHL-Talk.com - Deutsche NHL Eishockey CommunityCommunityOff-Topic (Moderatoren: martinf112, Salzig)These: Afrika braucht kein Geld vom Westen
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Autor Thema: These: Afrika braucht kein Geld vom Westen  (Gelesen 1114 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Hennisch
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« am: Juni 04, 2007, 15:16:33 »

Ein afrikanischer Intellektueller ist gegen die Erhöhung der Finanzhilfen für Afrika. Sie würden die Probleme nicht beseitigen, sondern im Gegenteil noch verschlimmern. Statt immer mehr Geld nach Afrika zu schicken, was dort in fragwürdigen Quellen versinkt, sollte man die Hilfen kürzen.

Quelle: Spiegel Online

Ich kann mich aus der Schulzeit noch an diese Thesen erinnern. Damals ging es nicht um Geld, sondern um Nahrungsmittel. Das war der gleiche Ansatz, auch da war die Erkenntnis, dass man mit Nahrungsmittellieferungen langfristig niemandem in Afrika hilft. Vielleicht sollte das ein oder andere Projekt in der Hinsicht mal überdacht und überarbeitet werden.
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martinf112
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« Antworten #1 am: Juni 04, 2007, 15:27:41 »

So ganz von der Hand zu weisen ist die These auch nicht. Allerdings müsste man mMn eher in die Erhöhung der Selbstständigkeit Afrikas investieren. Sprich die Möglichkeiten für Afrika schaffen, sie am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Mehr Geld für Schulen, Investitionen in die Sicherheitskräfte, Hilfe beim Brunnenbau, Wissenstransfer im Agrarbereich und last but not least Hilfe bei der Bekämpfung der Aids-Epidemie.
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Steve19
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« Antworten #2 am: Juni 04, 2007, 18:31:09 »

...und meiner Meinung nach ist es auch noch besonders wichtig die Regime, Diktatoren und Rebellen mit welchen Mitteln auch immer abzusetzen oder zu vernichten!
Wenn es sein muss auch mit Waffengewalt westl. Länder, denn irgendwann könnten die afrikanischen Staaten auch eine Bedrohung für uns werden wie z.B. der Iran!

Auch wenn sich der letzte Satz so anhört wie wenn wir wieder nur "unsere" Interessen verfolgen würden, so würde die Absetzunmg von Diktatoren etc. auch der Bevölkerung etwas bringen.
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Hennisch
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« Antworten #3 am: Juni 04, 2007, 18:41:56 »

...und meiner Meinung nach ist es auch noch besonders wichtig die Regime, Diktatoren und Rebellen mit welchen Mitteln auch immer abzusetzen oder zu vernichten!
Wenn es sein muss auch mit Waffengewalt westl. Länder, denn irgendwann könnten die afrikanischen Staaten auch eine Bedrohung für uns werden wie z.B. der Iran!

Ich denke mal dazu braucht es gar nicht unbedingt Waffengewalt. Wie in dem Artikel beschrieben machen es die Subventionen diesen Regimes recht einfach. Man muss sich nicht um sein Land kümmern um Einnahmen zu haben, die bekommt man ja von anderen in den Hintern geschoben. Wofür das Geld dann letztendlich benutzt wird, dass steht ja auf nem komplett anderen Blatt.
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martinf112
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« Antworten #4 am: Juni 05, 2007, 07:56:12 »

Gerade ein militärisches Einschreiten halte ich für absolut unangebracht. Klar, viele Menschen in Afrika haben extrem unter ihren Herrschern zu leiden. Aber durch Militäraktionen würde man wohl viele Machtvakuen (schreibt man das so?) erzeugen. Man muß eben bedenken, daß in Afrika nach der Kolonialzeit die Grenzen recht willkürlich gezogen und die Staaten gebildet wurden. Das bedeutet, daß viele Stämme oder Volksgruppen über mehrere Länder verteilt sind, so wie die Kurden über die Türkei, Irak etc. Und wenn dort ein Machtvakuum entsteht, hat man bald bürgerkriegsähnliche Zustände, weil wie in Afghanistan plötzlich Warlords um die Vorherrschaft kämpfen. Außerdem gibt es genügend Negativbeispiele was den Eingriff in die Regierung eines Landes bringt, siehe nur Kuba.
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Mike Lange
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« Antworten #5 am: Juni 05, 2007, 10:34:02 »

http://www.welt.de/politik/ausland/article920150/Mehr_Geld_fuer_Afrika_Nein_danke.html
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Oh scratch my back with a hacksaw...he beats him like a rented mule!


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martinf112
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« Antworten #6 am: Juni 05, 2007, 10:42:51 »

Ein kleiner Satz zum Inhalt oder eine eigene Meinung wäre ne schöne Sache...
http://forum.nhl-talk.com/index.php?topic=80.0  hello

Im Grunde entspricht der Artikel meiner Meinung. Die gut gemeinte Hilfe landet halt regelmäßig nicht dort, wo sie etwas bewirken könnte.
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silverbembel
Gast
« Antworten #7 am: Juni 05, 2007, 16:28:52 »

Heute Nacht um 00:35 Uhr kommt im ZDF die Sendung "Afrika, wohin?" (Lange Nacht zum G8-Gipfel). Eingeladen sind unter anderen: die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Heidemarie Wieczorek-Zeul, der Schriftsteller und Afrikakenner Henning Mankell, der Berater der sudanesischen Regierung, Dr. C. Garang Ring Lual, und der frühere UN-Sonderberichterstatter für Darfur, Minister a.D. Gerhart Baum, sowie der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan.

Hier gibt's mehr: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,1404038_idDispatch:5216537,00.html
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blueliner
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Chris Chelios
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« Antworten #8 am: Oktober 27, 2007, 04:15:26 »

Hab das Thema eben erst gesehen ich antworte aber trotzdem mal.

ALso ich hab ja mal ein Praktikum bei der CBM gemacht (nach dem Abi) und kenne den damaligen Chef heute noch sehr gut (leitet mittlerweile Vision 2020)

Und der hat mir selber mal gesagt das eigentlich alle Afrikanischen Länder mit ausnahme von Dschibuti sich durch Rohstroffe Weideland etc. selbst versorgen könnten.

Beispielsweise hat Äthiopien allein soviel Fruchtbares Ackerland das es ganz Afrika versorgen könnte.

Das Problem ist nur die Infrastrukturen sind einfach nicht vorhanden ich war mit der CBM in Äthiopien die einzige befestigte Straße außerhalb der Haupstadt wurde von den Italienern in den 30ern gebaut und seither hat auch keiner mehr was an der Straße gemacht.

Ein weiteresproblem ist der Westen den für jeden Euro Entwicklungshilfe der nach Afrika geht gehn 2 Euro Aufträge von Afrika an Europäische Firmen eben für solche Projekte der Entwicklungshilfe. Im Grunde genommen is das nur Kolonialisierung unter nem andern Name und solange man nicht da etwas umdenkt kommen die da auch so schnell nich raus.

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1985 - 2007
Ruhe in Frieden
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